CBD und Krebs
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Vibiota Blog Beitragsbild zum Thema "CBD und Krebs"

CBD und Krebs

 

Statistisch gesehen ist jeder zweite in Mitteleuropa in seinem Leben einmal von einer Form von Krebs betroffen. Die tückische Krankheit ist heutzutage in den westlichen Industriestaaten eine der häufigsten Todesursachen. Behandlungen wirken oft nur bei rechtzeitigem Beginn, doch oft wird die Erkrankung erst diagnostiziert, wenn es schon zu spät ist. Eine definitive Therapie wurde außerdem bis heute nicht entdeckt. Im Bereich der alternativen Heilbehandlungen gibt es einige Ansätze, die zumindest Linderung der Symptome verschaffen sollen und im besten Fall sogar das Fortschreiten des Krebs verlangsamen oder verhindern sollen.

 

Klassische Therapiemöglichkeiten

 

Will man einen kurzen Überblick über die konventionellen Behandlungsmethoden von Krebs erlangen, sollte man einige Verfahren unbedingt kennen.

Als chirurgische Maßnahme gibt es vor allem die Resektion, bei der Teile des Tumors oder das komplette Geschwür in einer Operation aus dem Körper entfernt werden. Häufig werden im selben Zug auch umliegendes Gewebe oder Lymphknoten entnommen.

Nicht-invasiv sind medikamentöse und strahlenmedizinische Verfahren. So kann etwa die Bestrahlung mit hochfrequenten Röntgenstrahlen in Kombination mit der Einnahme von Jod-haltigen Medikamenten eine Wachstumshemmung oder sogar Rückbildung von Krebszellen erreichen. Dasselbe Ziel hat die bekannte Chemo-Therapie, bei der mithilfe von sogenannten Zytostatika systemisch gegen die entarteten Zellen vorgegangen werden soll. Beide Therapiemöglichkeiten sind teils mit schweren Nebenwirkungen verbunden.

 

Cannabisöl mit CBD – eine sinnvolle Behandlung?

 

Der Wirkstoff CBD tritt immer mehr in die öffentliche Wahrnehmung und erweckt zunehmend auch die Hoffnung, bei Krebserkrankungen positive Wirkungen entfalten zu können. Diese Annahme ist durchaus berechtigt: Viele Studien bescheinigen der Substanz die Fähigkeit, Schmerzen und andere Symptome zu lindern. Manche Forschungsarbeiten gehen sogar davon aus, dass CBD durch eine Störung des Stoffwechsels von Krebszellen das Tumor-Wachstum verlangsamen kann. Vorteile wären dabei vor allem die wesentlich sanftere Wirkweise und die geringeren Nebenwirkungen im Vergleich zu konventionellen Therapien.

 

Wie wirkt das neuartige Cannabidiol?

 

CBD spielt mit den Schmerzrezeptoren zusammen und kann somit diese unangenehme Nebenerscheinung von vielen Krebsarten erträglicher machen, aber auch zum Lindern von Begleiterscheinungen einer Chemo-Therapie ist der Wirkstoff geeignet: Die häufigen Nebenwirkungen Übelkeit und Erbrechen werden deutlich gelindert.

Wie bereits erwähnt gibt es auch die Vermutung, dass CBD antikarzinom wirkt, also das Krebswachstum bremsen könnte. Leider ist die Datenlage dazu noch nicht umfang- und aufschlussreich genug, um über diesen Effekt eine verlässliche Aussage treffen zu können. Zur ergänzenden Behandlung sollte die Substanz aber definitiv erwogen werden – allein schon wegen der Möglichkeit, dass sie eventuell diese hemmenden Eigenschaften hat. Hoffnungen macht auf jeden Fall eine kleine Studie, die mit ihren Ergebnissen durchaus viel verspricht.

 

Feldstudie mit interessanten Ergebnissen

 

Bei der Forschungsarbeit handelt es sich um eine Publikation der St. George´s University of London, die den Einfluss von CBD-Einnahme auf das Tumorwachstum bei Krebspatienten untersuchte.

Von den 119 Studienteilnehmern litt die Mehrzahl an einer metastasierenden Form der Erkrankung. Sie erhielten von den verantwortlichen Wissenschaftlern fünfprozentiges CBD-Öl. Die Ergebnisse lassen sich in drei Gruppen einteilen: Bei einer Teilgruppe der Patienten gingen die Metastasen zurück, bei einer zweiten Gruppe verlangsamte sich zumindest die Zell-Ausbreitung und bei den anderen Teilnehmern kam es nicht zu einem beobachtbaren Effekt. Nebenwirkungen wurden bei keinem der Patienten während der CBD-Behandlung festgestellt.

Die Autoren der Studien zogen als Schlussfolgerung, dass CBD bei einigen Krebsformen, zum Beispiel einem Glioblastom oder Brustkrebs, durchaus unterstützend wirken kann. Ähnliche Studien sind bereits in Arbeit und es besteht die Hoffnung, dass diese die getroffene Erkenntnis bestätigen können.

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